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Halle in neuem Glanz

5 Jahre ist es jetzt schon her, dass wir die neue Lagerhalle auf dem Pützemichplatz gebaut haben.

Damit sich die Halle etwas besser in das Landschaftsbild einfügt, hatte der Vorstand beschlossen, das Angebot von Malte Rödiger anzunehmen und die Halle mit einem abstrakten Bild von Bäumen zu sprayen.

Und wir sind uns einig: es ist toll geworden !

Wir wollen mit Euch feiern – 38. Pützemichfest in Happerschoß

19. und 20. August 2017

Das Fest im Dorf für Kleine und Große – für Familien, Bekannte, Freunde,
Verwandte, Nachbarn …. !

Auch in diesem Jahr möchte der Heimatverein Sie zum Pützemichfest einladen. Das traditionelle Fest findet am Samstag, 19. August und Sonntag, 20. August auf unserem Pützemichplatz in Hennef Happerschoß statt. Am Samstag beginnen wir um 17:30 Uhr mit einer katholischen Messe. Gegen 19:00 Uhr wird dann der Bürgermeister unser Fest mit dem traditionellen Faß-Anstich eröffnen. Wer uns schon mal besucht hat, wird sich an den einzigartigen Schinkenbraten erinnern, den wir auch dieses Jahr für Sie vorbereitet haben. Natürlich gibt es auch Wurst und Steak vom Grill, Currywurst und Fritten werden natürlich auch angeboten. Zu kleinen Preisen können Sie aus einem großen Angebot an Getränken auswählen. Bis spät in die Nacht wird mit Musik und Tanz gefeiert. Am Sonntag geht unser Fest mit dem Frühschoppen ab 11 Uhr weiter – der Schinkenbraten wird ab 12 Uhr angeschnitten. Sie sollten früh da sein, denn erfahrungsgemäß ist der Andrang und Hunger groß. Nach dem stärkenden Mittagessen bieten wir Ihnen am Nachmittag Kaffee und Kuchen an, selbst gebackene Leckereien runden den Sonntag ab. Für die Kleinen steht natürlich auch wieder die Hüpfburg kostenlos zur Verfügung. Wir freuen uns schon heute auf Ihren Besuch ! Verbringen Sie mit uns zwei schöne Tage und erleben Sie, wie Dorfgemeinschaft funktionieren kann.[JN]

Familienaktionstag

Führung durch das Zentralklärwerk Hennef

Nachdem wir uns als Anwohner der Wahnbachtalsperren in den vergangenen Jahren mit der Gewinnung, der Aufbereitung und dem Transport des Wassers in unsere Haushalte beschäftigt haben, stand in diesem Jahr die Werksbesichtigung des Zentralklärwerkes in Hennef auf dem Programm.
Wir wollten uns in Zusammenarbeit mit der Stadt Hennef über die Wiederaufbereitung des Wassers nach Nutzung bzw. Genuß durch die Bürger und die Wiedereinleitung in den Wasserkreislauf informieren.

So traf sich am letzten Sonntag im Juni am Dorfplatz eine illustre Runde, um den Weg nach Hennef anzutreten. An den Feldern am südlichen Ortsrand entlang wanderten wir durch den stillgelegten Steinbruch am Seligenthaler Kellersberg in Richtung „Sieglinde“. Nach Überquerung der Sieg waren wir etwa nach einer dreiviertel Stunde an der Zentralkläranlage Hennef, an der uns schon weitere interessierte Bürger erwarteten.

Nach der Begrüßung durch Betriebsleiter und Klärmeister Kaczinsky bekamen wir eine kurze Gesamtbeschreibung der Anlage und erfuhren, daß an die zwei Hennefer Klärwerke in Dondorf und die große Zentralkläranlage ca. 30.000 Grundstücke angeschlossen sind. Das Wasser wird teilweise bereits bei der Entstehung getrennt. Reines Regenwasser wird über insgesamt ca. 145 km lange, gesonderte Kanäle natürlich ungeklärt wieder in den Wasserkreislauf überführt. Schmutz – und Mischwasser werden über weitere 225 km lange Kanäle den Kläranlagen zugeführt und hier in verschiedenen Prozessen gereinigt. Die Bewirtschaftung , d.h. die Vermeidung von Spitzenauslastung und Gewährleistung eines gleichmäßigen Betriebes, und den Transport stellen 60 Sonderbauwerke wie z.B. Regenrückhalte- und Klärbecken,  Rückhaltekanäle, Düker und die insgesamt 71 Abwasserpumpwerke sicher.

Beim Gang über das weitläufige Gelände bei überraschend angenehmer Luft, sahen wir die Anlagen der mechanischer Vorreinigung und den Sandfang. Anschließend wird das Wasser durch verschiedenen Vorklärbecken sowie Belüftung und Zusatz von Bakterien bearbeitet. Restverschmutzungen wie z.B. Medikamentenreste müssen durch den Einsatz von Chemikalien neutralisiert werden.

Die bei dem Gesamtreinigungsprozess entstehenden Stoffe wie z.B. Fäkalienreste werden zum Teil zu verkaufsfertigem Dünger umgearbeitet und Gase in der eigenen Anlage zu Gunsten der Energiebilanz verbrannt. So kann die Anlage ihren Energiebedarf zu einem großen Teil selbst erzeugen.

„Wat fott es es fott!“
Dieses Verhalten bringt zahlreiche Probleme mit sich, wenn die Toilette – wie es nicht selten vorkommt – als Abfalleimer missbraucht wird.

„Müll und Abfälle verstopfen die Rohrleitungen oder beschädigen die Pumpen“ so Klärmeister Kaczinsky. Die Pumpe verstopft und wird somit außer Betrieb gesetzt, es gibt einen Stau in der Rohrleitung und über kurz oder lang einen Rückstau bis in die Hausanschlüsse. Ein Reparaturteam des Abwasserwerks muss ausrücken, die Pumpe ausbauen, reinigen, in Stand setzen, wieder einbauen und in Gang setzen. Die Beseitigung der Schäden ist also stets mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, immer leidet auch die Allgemeinheit unter den Folgen. Einiges gelangt sogar bis zum Klärwerk und muss dort als Reststoff und kostspieliger Sondermüll entsorgt werden.

Nach 80 Minuten um einige Bilder und Erfahrungen reicher, gingen wir beseelt von guten Vorsätzen zum künftigen Umgang mit unserem Leitungswasser anschließend zur wohlverdienten Rast in die „Sieglinde“.

Gestärkt für den Rückweg nach Happerschoß fiel uns bei bestem Wanderwetter am frühen Nachmittag der Weg in unser Dorf am Kloster Seligenthal vorbei nicht schwer.

Sollten Interessierte unseren Termin versäumt haben noch folgender Tipp:

am 19. Juli von 14.00 – 15.30 Uhr findet eine Führung durch die Sankt Augustiner Kläranlage für Familien mit Kindern ab 6 Jahre zum Preis von 6 bzw. 3 € statt.
Ansprechpartner ist Frau Brentrup unter Tel.: 02241 / 243445 oder umweltprogramm@sankt-augustin.de .

Neue Toilettenanlage auf dem Pützemichplatz

[JN] Viele Gäste im Dorf und die Anwohner haben die Baustelle schon gesehen, die der Heimatverein seit dem Winter am Pützemichplatz eingerichtet hat. In den letzten Wochen wurden die alten Sanitäranlagen abgerissen und entkernt, Grünwuchs wurde zurück geschnitten, das Fundament abgesteckt und mit einem kleinen Bagger ausgeschachtet. Dann wurden eigenhändig Verschalungen gebaut und an zwei Samstagen die Beton-Fundamente gegossen. Es wurden die Abwasseranschlüsse vorbereitet, außerdem neue Frischwasserleitungen und Strom gelegt.

Am Mittwoch dem 10. Mai war es endlich soweit, der neue Toilettencontainer wurde angeliefert. Morgens um 7 Uhr rückte der LKW mit der Baustellenstraße an. Um unseren gepflasterten Platz und die Wiese nicht zu ruinieren haben wir für den Kran und den LKW eine Baustraße bestellt. Diese wurde innerhalb kurzer Zeit ausgelegt und genau rechtzeitig fertig, als der LKW mit dem Container und der Kranwagen anrückten. Dann ging es schnell, der Kran wurde aufgebaut, der Container vom Fahrzeug gehoben und über die neuen Fundamente geschwenkt. Herzklopfen macht sich bei den anwesenden Helfern und Zuschauern breit, „passt alles wie geplant und gemessen?“

 

Ja, nachdem ein paar Ziegel zum einschwenken des Containers (der übrigens satte fünf Tonnen wiegt) vom Dach genommen wurden konnte die neue Anlage auf ihren Standplatz abgesetzt werden. Unter Applaus wurden die Ketten vom Container und vom Kranwagen gelöst, der dann so schnell wie auf- auch wieder abgebaut wurde.

Fast pünktlich im Zeitplan konnte der Kran seine nächste Baustelle anfahren und die Baustellenstraße wurde wieder aufgeladen.

Am Abend trafen sich die Helfer und einige Vorstandsmitglieder, um mit einem Glas Sekt auf die Vollendung eines wichtigen Bauabschnittes der Gesamtmaßnahme am Pützemichplatz anzustoßen. Prost  – und ein herzliches „Dankeschön“ an Euch ehrenamtliche Helfer ! Denn nur mit Eurer Unterstützung können wir das Projekt schon bald erfolgreich beenden.

Hennef schwingt den Besen

Vermutlich lag es am schönen Wetter, dass die Anzahl der Helfer in diesem Jahr deutlich kleiner war, als in den vergangenen Jahren. Bei herrlichem Frühlingswetter hatte manch einer genug im eigenen Garten zu tun. Dennoch haben wir es wieder geschafft in und um unser Dorf herum den Müll aufzusammeln. Als Belohnung gab es wie in den Vorjahren, einen gemütlichen Abschluss bei Grillwurst und kühlem Getränk. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die geholfen haben.

Vorstand im Amt bestätigt

Alle 2 Jahre wird der Vorstand des Heimatvereins Happerschoß neu gewählt. So auch in diesem Jahr. Der geschäftsführende Vorstand mit Frank Litterscheid (Vorsitzender), Rosemarie Dreckmann (Kassiererin) , Gudrun Siebert (2.Kassiererin) und Jürgen Siebert (Geschäftsführer) wurde einstimmig im Amt bestätigt. Als Beisitzer aus dem Vorstand ausgeschieden sind Thomas Heitmann und Achim Rindfleisch. Lambert Merten wurde im vergangenen Jahr zum Ehrenmitglied ernannt und gehört somit automatisch dem Vorstand an. Jens Nowak, der bisher dem Vorstand als Beisitzer angehörte, wurde zum 2. Geschäftsführer gewählt und gehört nun dem geschäftsführenden Vorstand an. Als Beisitzer in den Vorstand wurden neu gewählt Daniel Schallowetz und Patrick Siebert.

Zu Beginn der Sitzung konnte Frank Litterscheid im gut besuchten Pfarrheim auch unseDSC07996aren Bürgermeister Klaus Pipke, die Dorfbeauftragte Ursula Muranko sowie den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine, Walter Keuenhof begrüßen. Anwesend waren auch alle Ehrenmitglieder des Vereins.

Die Ernennung eines weiteren Ehrenmitglieds war dann auch ein HöhepunktDSC08005a der Vereinsversammlung. Mit Bernd Pützstück wurde einem langjährigen Mitglied (seit 1966) der selber 23 Jahre im Vorstand war und unzählige, anerkennenswürdige Leistungen für den Verein und unser Dorf erbracht hat, die verdiente Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Frank Litterscheid und der gesamte Vorstand gratulieren Bernd Pützstück recht herzlich und bedanken sich für die unzähligen Stunden, die er bisher für den Verein aufgewendet hat.

 

 

 

Adventskaffee im Pfarrheim

Die beiden Heimatvereine aus Heisterschoß und Happerschoß hatten alle Einwohner der beiden Dörfer, die 65 Jahre oder älter sind, zu einem gemütlichen Treffen ins Pfarrheim nach Happerschoß eingeladen. Dieser Adventskaffee ist zwar schon seit vielen Jahren eine beliebte Tradition, aber noch nie hatten sich so viele angemeldseniorenweihnacht-2016-49aet wie in diesem Jahr.

Nach dem Kuchen bzw. nach den Schnittchen begrüßten wir den stellvertretenden Bürgermeister Thomas Wallau, der auch die Ehrung der Ältesten vornahm.

Als einen Höhepunkt des Nachmittags spielten und sangen eine Gruppe Kinder dann Weihnachtslieder. Der andere Höhepunkt war dann der Besuch des Nikolauses mit seinem Knecht Rupprecht.

Sankt Martinszug

Wie in jedem Jahr geht auch 2016 der Sankt Martinszug am 10. November. Wir treffen uns um 18:00 Uhr auf dem Annoplatz vor der Kirche. Nach einer kurzen Ansprache von unserem Diakon Herrn Linse gehen wir über den Happerschoßer Dorfplatz in den Gutsgarten. Der Weg zum Feuer führt uns über den Wahnbachweg, den Fussgarten und den Talsperrenweg. Am Feuer verweilen wir, um hier ein paar Sankt-Martinslieder zu singen.

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Auf dem Pützemichplatz verteilt der Sankt Martin dann die ´Weckmänner. Hier findet dann auch die Verlosung der großen Weckmänner statt. Mit Bratwurst und warmen Getränken lassen wir den Abend ausklingen.

Wir bitten Sie, den´Zugweg wieder mit bunten Laternen und Lampions zu schmücken.

Ein Hinweis sei uns noch erlaubt: Bitte keine Pechfackeln mitbringen, die sind ausschließlich für die Zugsicherung vorgesehen.

Pützemichfest 2016

Ein Fest, welches nach 37 Jahren immer noch die beliebteste Veranstaltung im Dorf ist, muss schon etwas Besonderes sein. Und dieses Besondere ist, dass sich unsere Gäste einfach nur wohl fühlen, viele Freunde, Nachbarn und Bekannte treffen; ins Gespräch kommen und gemeinsam ein Bier trinken.

v.l. Johannes Schwamborn, Manfred Steiner, Hans-Willi Knipp, Achim Rindfleisch, Robert Kolf, Klaus Pipke, Werner Schlösser, Lambert Merten, Karl Walterscheid, Frank Litterscheid

In diesem Jahr wurden im Rahmen der Begrüßung durch unseren Bürgermeister Klaus Pipke, auch unsere neuen Ehrenmitglieder vorgestellt. Mit Josef Zimmermann, Manfred Steiner und Hans-Willi Knipp ehrte der Vorstand 3 Mitgleder, die sich seit vielen, vielen Jahren um den Heimatverein und unser Dorf verdient gemacht haben. Auch an dieser Stelle, nochmals ein herzliches Dankeschön für das langjährige Engagement.

 

Das Wetter am Samstag war ideal für eine Grillparty im Freien. Der am offenen Feuer gegrillte Schinken war dann wie in den Vorjahren für viele auch wieder ein Genuss. Für das Feuer wird ausschließlich Buchenholz genommen, damit der Schinken seinen außergewöhnlichen Geschmack erhält.DSC06360a DSC06367a